ANTWORTEN AUF DIE HÄUFIGSTEN FRAGEN

Mandanten
  1. Wer zahlt? Der Schuldner hat die Kosten für den Forderungseinzug zu übernehmen, wenn er sich im Verzug befand. Nur wenn der Schuldner für die Zahlung nicht aufkommen kann (Insolvenz, Vermögenslosigkeit), zahlt der Auftraggeber eine geringere Gebühr.
  2. Wann liegt Verzug vor? Der Verzug kann sich aus dem Vertrag, aus einer Mahnung nach Fälligkeit oder durch Zeitablauf (dreißig Tage nach Rechnungsstellung) ergeben. Gerne können Sie uns kontaktieren, um prüfen zu lassen, ob bereits Verzug vorliegt.
  3. Was kostet es? In den meisten Fällen nichts, da der Schuldner die Kosten übernehmen muss. Für eine genaue Angabe können Sie den Kostenrechner nutzen.
  4. Wie alt darf eine Forderung sein? Ist sie irgendwann nicht mehr durchsetzbar? Forderungen verjähren regelmäßig drei Jahre nach ihrer Entstehung zum Jahresende. Haben Sie z.B. eine Rechnung, die am 01.05.2010 fällig war, so ist die Forderung bis zum 31.12.2013 durchsetzbar. Diese Verjährung lässt sich hemmen, wenn man rechtzeitig innerhalb der Verjährungsfrist einen gerichtlichen Mahnbescheid einlegt. Gerne können wir Sie dazu beraten. Bitte beachten Sie unseren Verjährungsrechner auf der rechten Seite.
  5. Werden auch kleine Forderungen durchgesetzt? Werden auch hohe Forderungen durchgesetzt? Wir werden für Forderungen ab EUR 50,00 tätig. Eine Grenze nach oben gibt es nicht.
  6. Bearbeiten Sie einzelne Forderungen? Ja. Bereits ab einer Forderung können Sie die INKASSOkanzlei beauftragen.
  7. Kann man mehrere Forderungen und Rechnungen auf einmal eintreiben? Es ist gegen jeden Schuldner getrennt vorzugehen. Man kann aber gegen jeden Schuldner mehrere Rechnungen gleichzeitig durchsetzen. Gerne können Sie die INKASSOkanzlei mit der Beitreibung einer Vielzahl von Forderungen beauftragen. Am Einfachsten nehmen Sie hierfür direkt Kontakt mit uns auf, damit für die Datenübermittlung ein einfacher und effektiver Weg gefunden werden kann.
  8. Können Sie eine hohe Anzahl von Forderungen eintreiben? Ja. Wir haben Erfahrung im Forderungseinzug von Unternehmen, die laufend eine Vielzahl von Forderungen zur Durchsetzung hereinreichen. Wir können auch für Sie eine hohe Anzahl von Forderungen durchsetzen. Hierfür können die Vertragskonditionen individuell mit Ihnen vereinbart werden. Es können z.B. kundenspezifische Daten-Schnittstellen eingerichtet werden, um die Weitergabe Ihrer Daten zu vereinfachen.
  9. Welche Nachweise und Belege sind erforderlich? Wir benötigen eine Rechnung oder Belege, aus denen sich der Zahlungsbetrag ergibt. Liegt der Forderung ein Vertrag, Auftrag und/oder eine Bestellung zugrunde, sollte dies auch übertragen werden. Unterliegt der Auftrag gesonderten AGB, sind diese mitzuteilen und zu übersenden.
  10. Wie schnell ist der Forderungseinzug? Wann erhalte ich mein Geld? Sobald die Zahlung eines Schuldners bei uns eingeht, leiten wir das Geld an Sie weiter. Gelder werden täglich weitergeleitet. Im Fall von Ratenzahlungen sammeln wir kleinere Beträge, bis ein vereinbarter Betrag erreicht ist, den wir Ihnen weiterleiten, um Ihren Buchhaltungsaufwand zu minimieren. Nach Ihrem Auftrag werden wir unverzüglich tätig. In vielen Fällen ist das Geld nach wenigen Tagen auf Ihrem Konto. Wir kontrollieren für Sie die Zahlungseingänge, so dass wir bei Bedarf zügig weitere Schritte einleiten können.
  11. Was sind die Vorteile von einem Anwaltsinkasso gegenüber einem normalen Inkasso? Es erfolgt eine fundierte rechtliche Prüfung Ihrer Forderung. Zu jedem Zeitpunkt kann der rechtssichere Weg abgewogen werden. Nach dem außergerichtlichen Inkasso ist nicht Schluss, es kann direkt der Klageweg eingeleitet werden. Die vorgerichtlichen Kosten für die Forderungseintreibung können dabei gegenüber dem Schuldner geltend gemacht werden. Durch die Sachbearbeitung aus einer Hand können Zeit und Kosten gespart werden.
  12. Was für Forderungen können durchgesetzt werden? Forderungen, gleich aus welchem Rechtsgrund, können durchgesetzt werden. Für das reine Forderungsmanagement eignen sich vor allem bestehende, fällige Forderungen, gegen die der Schuldner keine Einwendungen erheben kann. Werden Leistungen durch den Schuldner bestritten, wird dies anwaltlich geprüft und nach Rücksprache der weitere geeignete Weg für die Durchsetzung Ihrer Rechte begangen.
  13. Ab wann sollte ich die INKASSOkanzlei beauftragen? Sobald ein Schuldner nicht zahlt und auf Mahnungen nicht reagiert, empfiehlt es sich, die INKASSOkanzlei einzuschalten. Sie sparen Zeit und Geld. Zeit, in der Sie sich um Ihr eigentliches Geschäft kümmern können und Geld, weil sie wieder Ressourcen frei haben und Ihre Außenstände verringern.
    Sie erhöhen zudem die Erfolgschancen, weil wir konsequent dran bleiben und unsere Einschaltung eine Signalwirkung hat, dass es Ihnen ernst ist und eine Zahlungsverweigerung erhebliche Mehrkosten für den Schuldner bieten kann und die Kreditwürdigkeit der Schuldner negativ beeinflussen kann.